„Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut." 
— Henri Cartier-Bresson
So fotografiere ich:
Mein Stil: 80 % Reportage, 20 % inszenierte Aufnahmen (wenn's Sinn macht). Am liebsten halte ich mich im Hintergrund und fange die Momente ein, ohne mich in eine Szene einzumischen: Echt, ungestellt, authentisch. 

„People think in stories, not statistics." 
— Steven Pinker
Der rote Faden: Mir geht es nicht um einzelne Fotos, sondern um eine Erzählung. Die Bilder eines Tages sollen rückblickend wie die Kapitel eines Buches funktionieren – bei einer Hochzeit z.B. vom ersten „Sitzt die Krawatte?" bis zur Party am Ende.

Wie ich Bilder selektiere:
Mein Anspruch: Bilder, die noch Jahre später mitten ins Herz treffen. Ich möchte den Tag so einfangen, wie er sich wirklich anfühlt – lebendig, voller Emotionen und mit dem Blick für die kleinen, flüchtigen Momente zwischen den großen Highlights.
Meaning statt Masse: Von jeder Szene suche ich die eine (beste) Version – lieber ein einziges starkes Bild als fünf fast gleiche. Kein Füllmaterial, sondern die Momente, die wirklich zählen. 

Wie ich Bilder bearbeite:
Jedes Bild, das ich am Ende behalte, bearbeite ich von Hand und einzeln – farblich abgestimmt, stimmungsvoll, oft mit mehreren Masken nur für einzelne Bildbereiche. Kein Preset über alles drübergebügelt, sondern für jedes Foto die Behandlung, die es braucht. Das dauert – aber nur so entsteht ein konsistenter Look, der sich (Stand heute) noch nicht per Knopfdruck erzeugen lässt, auch nicht mit KI.

Technik (für die, die's genau wissen wollen 😉):
Kamera: Sony Alpha A7 IV (Vollformat, 33 MP)
Festbrennweiten: Sony FE 24 mm F1.4 GM · Sony FE 35 mm F1.4 GM · Sony FE 85 mm F1.4 GM II
Backup: Sigma 24–70 mm F2.8 Art · Tamron 70–180 mm F2.8 G2 · iPhone 17 Pro (nicht zu unterschätzen für den ein oder anderen Schnappschuss..!)
Damit fange ich auch bei wenig Licht stimmungsvolle Bilder ein – ohne Blitz, mit viel Freistellung zum Hintergrund.
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